Stand: 2026-05-14
📄 This page is in German — legal documents are kept in QSP's home-country language for compliance.
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für sämtliche Verträge zwischen der QSP GmbH (im Folgenden „Anbieter") und Kunden (im Folgenden „Nutzer") über die Nutzung der Dienste „VerifiedApp Badge", „VerifiedApp Trust", „VerifiedApp Code" und „Fix Service" auf verifiedapp.io.
VerifiedApp ist ein reines B2B-Angebot. Nutzer dürfen ausschließlich Unternehmer im Sinne des § 1 KSchG bzw. § 14 BGB sein, also natürliche oder juristische Personen oder rechtsfähige Personengesellschaften, die bei Vertragsschluss in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handeln. Verbrauchergeschäfte werden nicht abgeschlossen. Bei der Registrierung gibt der Nutzer die Firma bzw. den Namen der juristischen Person verbindlich an; Falschangaben berechtigen den Anbieter zur außerordentlichen Kündigung.
Der Anbieter führt automatisierte Sicherheits-Scans der vom Nutzer benannten Website durch und stellt — bei Bestehen der Prüfungen — ein öffentlich verifizierbares Trust-Badge zur Einbettung bereit. Der Leistungsumfang richtet sich nach dem gewählten Tarif.
Der Vertragsschluss erfolgt durch Auswahl eines Tarifs und Abschluss des Bezahlvorgangs über Stripe. Die Abrechnung erfolgt im Voraus in Abrechnungszeiträumen von je 4 Wochen (28 Tagen) zum jeweils gültigen Listenpreis. Daraus ergeben sich rechnerisch 13 Abrechnungen pro Kalenderjahr (nicht 12). Preise verstehen sich exkl. USt., diese wird über Stripe Tax automatisch ergänzt; bei B2B-Kunden innerhalb der EU greift das Reverse-Charge-Verfahren auf Basis der vom Kunden bei Stripe hinterlegten UID.
Verträge laufen in Perioden von je 4 Wochen (28 Tagen) und sind jederzeit zum Ende des aktuellen Abrechnungszeitraums kündbar. Mit Ablauf des bezahlten Zeitraums wird das VerifiedApp Badge innerhalb von 24 Stunden deaktiviert.
Da Verträge ausschließlich mit Unternehmern abgeschlossen werden (siehe § 1), besteht kein gesetzliches 14-tägiges Widerrufsrecht nach FAGG, KSchG bzw. den Vorschriften über Fernabsatzverträge mit Verbrauchern. Der Nutzer bestätigt seinen B2B-Status sowie den Verzicht auf ein etwaiges Widerrufsrecht für jede Buchung ausdrücklich im Bestellprozess.
Die Scans sind passiver Natur (ausschließlich HTTP-GET-Anfragen, Header-Inspektion und TLS-Handshake-Prüfung). Es werden keine aktiven Angriffe, Login-Versuche oder Brute-Force-Methoden durchgeführt. Die exakte Methodik ist unter /scanner-info nachlesbar.
Im Tarif „VerifiedApp Trust" kann der Nutzer einen Scan zusätzlich zu den planmäßigen täglichen Scans manuell auslösen. Im Tarif „VerifiedApp Badge" erfolgt der planmäßige Scan einmal pro 4-Wochen-Periode (28 Tage) automatisiert; ein manueller Trigger ist im Tarif Badge nicht vorgesehen. Zum Schutz der Infrastruktur und zur Vermeidung von Missbrauch gilt folgende Begrenzung:
Der Anbieter prüft Websites mit dem in der Methodik beschriebenen Regelsatz. Automatisierte Sicherheits-Scans sind kein vollständiges Audit: weder die Erkennung aller real existierenden Schwachstellen noch die völlige Vermeidung von Falsch-Positiven (also Befunde, die sich im Einzelfall als unzutreffend erweisen) können technisch garantiert werden. Der Nutzer akzeptiert dies als systemimmanente Eigenschaft des Dienstes.
Die Haftung des Anbieters ist auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit beschränkt. Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter — ausgenommen Personenschäden — nicht.
Im Rahmen des gesetzlich Zulässigen sind insbesondere ausgeschlossen: mittelbare Schäden, Folgeschäden, entgangener Gewinn, Reputationsschäden, entgangene Geschäftschancen sowie Schäden aus Falsch-Positiven (z.\B. Umsatzeinbußen aufgrund eines unzutreffend roten Badges). Der Nutzer erhält in jedem Fall einen detaillierten Befundbericht und kann nach Behebung jederzeit einen Re-Scan auslösen (Tarif Trust) bzw. den nächsten planmäßigen Scan abwarten (Tarif Badge).
Die Gesamthaftung des Anbieters je Vertrag und Schadenseignis ist — vorbehaltlich Vorsatz, grober Fahrlässigkeit und Personenschäden — der Höhe nach begrenzt auf das vom Nutzer in den letzten 12 Monaten für die betroffene Subscription tatsächlich gezahlte Nettoentgelt.
Der Anbieter betreibt ein freiwilliges Empfehlungsprogramm, an dem ausschließlich aktive zahlende Kunden („Werber") teilnehmen können. Die Teilnahme erfolgt durch Selbst-Registrierung im Customer-Dashboard unter /app/referral.
Zum Schutz vor Rückbuchungen, Stornos und Streitfällen erfolgt die Freigabe der Provision in zwei Tranchen je Zahlungseingang:
Wird eine vereinnahmte Zahlung des geworbenen Kunden vom Anbieter ganz oder teilweise erstattet, durch Stripe rückbelastet, im Rahmen einer Chargeback-Reklamation zurückgezogen oder durch einen Coupon-Korrekturbuchung gemindert, wird die darauf entfallende Provision proportional zum erstatteten Betrag aus dem Werber-Saldo zurückgebucht. Dies gilt unabhängig davon, in welchem Vesting-Status der ursprüngliche Eintrag steht (auch bereits freigegebene 80%- bzw. 20%-Anteile werden zurückgebucht).
Reicht der aktuelle Saldo des Werbers für die Rückbuchung nicht aus, geht der Saldo ins Minus. Folgende Provisions-Einträge werden vorrangig zur Tilgung dieses Minussaldos verwendet, bevor neue Beträge zur Auszahlung freigegeben werden. Eine direkte Rückforderung gegen den Werber außerhalb des Saldos erfolgt grundsätzlich nicht; der Anbieter behält sich jedoch vor, bei systematischem Missbrauch (z.B. selbstinduzierte Chargebacks) die Teilnahme zu beenden und das Saldo abzuschreiben.
Da das Empfehlungsprogramm ausschließlich B2B-Werbern offensteht und nicht jeder Werber zur Rechnungsstellung in der Lage ist, einigen sich die Parteien im Sinne einer Vereinfachung auf das Gutschriftverfahren:
Beide Parteien können die Teilnahme am Empfehlungsprogramm jederzeit ohne Frist und ohne Angabe von Gründen beenden. Bei Beendigung durch den Anbieter aus wichtigem Grund (z.B. Missbrauch, Self-Referral, systematische Chargebacks) verfällt das offene Saldo. Im Übrigen werden ausstehende, bereits gevestete Beträge gemäß den oben beschriebenen Auszahlungsregeln abgerechnet, sofern sie den Mindestbetrag erreichen.
Es gilt die Datenschutzerklärung unter /legal/privacy.
Der Anbieter behält sich vor, diese AGB anzupassen. Änderungen werden dem Nutzer mindestens 30 Tage vor Inkrafttreten per E-Mail mitgeteilt.
Es gilt österreichisches Recht unter Ausschluss der Verweisungsnormen. Gerichtsstand für alle Streitigkeiten ist — soweit gesetzlich zulässig — Mattighofen.